Hellmundt-Klänge - Gottfried Hellmundt "Klingende Steine"

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Was sind Hellmundt-Klänge?


Gottfried Hellmundt war etwa 30 Jahre lang im Theater- und Konzertbetrieb tätig, hat ein ganz normales Bühnen- und Konzertrepertoire unter seinen Händen gehabt und sich immer bemüht, die Sprache der Musik "zwischen den Zeilen" zu begreifen und in die Praxis umzusetzen. Viele zeitgenössische Musik hat er gehört und selbst dirigiert, viele komponierende Zeitgenossen im In- und Ausland kennengelernt.
Neugierig war er immer. So suchte er nach neuen Klangfarben, weil er der Auffassung war, daß mit dem klassischen Instrumentarium der vergangenen Jahrhunderte die Empfindungen der Menschen des 21. Jahrhunderts nicht mehr voll ausreichend bedient werden können.
Eine wachsende Anzahl von Musikern denkt heute so.
Neue Klangfarben erfordern zwangsläufig auch neue Instrumente. Da Gottfried Hellmundt selbst früher Orgelbauer war, also mit verschiedenen Werkstoffen umzugehen wusste, fiel es ihm nicht schwer, Material zum Klingen zu bringen, in dem die Musik noch "ruht". Sein letztes Klangmaterial war Stein. Das ist durchaus nichts Neues: schon vor Jahrtausenden wurden besonders in fernöstlichen Kulturen klingende Steine verwendet - vermutlich für kultische Zwecke. Für kultische Zwecke wird man heute klingende Steine wohl kaum noch einsetzen, mehr und mehr Menschen aber haben Sehnsucht nach warmen, natürlichen, erdigen Klängen, um der aggressiven Hektik des Alltages für eine Weile zu entgehen. Eine breite Rückbesinnung auf "alte Werte" findet gegenwärtig statt.
Diese Beobachtung hatte Gottfried Hellmundt eines Tages dazu gebracht, mit großem Aufwand ein Instrument zu bauen, das
chromatisch gestimmte Zungen aus Schwarzem Schwedischem Granit über drei Oktaven aufweist. Es ist ziemlich monströs und schwer geworden. Aber sein Klang ist einmalig! Experten haben ihn analysiert und sprechen von "gestauchtem" Klang, d.h. so schön wie eine Glocke, aber natürlich ohne die lange Nachhallzeit einer gegossenen Bronzeglocke.
Ein echtes
Solo-Instrument ist somit neu auf dem klingenden Markt, - der muß es allerdings erst noch richtig entdecken. "Lithophon-Prospekt" ansehen      
Für dieses   
Lithophon  hat Gottfried Hellmundt zwei Stücke geschrieben, die noch auf einen Verlag warten:


"Steine Leben" nach Texten der Useriner Autorin Dagmar Wenndorff und
"Aiguille du Midi"   eine Naturschilderung. Beide Stücke sind auf einer CD zu hören. 

"Gesang der Steine" anhören

 
 
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